top of page

Cristina Uta, MA

Composed Ballet Technique
Vertiefendes Coaching

Geboren in Bukarest, Rumänien, ist Cristina Uta eine international anerkannte Ballettmeisterin, Choreografin und Tanzpädagogin, bekannt für ihr anspruchsvolles Coaching, ihre verfeinerten künstlerischen Standards und einen Trainingsansatz, der klassische Exzellenz mit zeitgenössischer Intelligenz verbindet. Sie schloss 1993 ihre Ausbildung an der Rumänischen Nationalen Ballettakademie ab und wurde im selben Jahr an das Rumänische Nationalballett in Bukarest engagiert, wo sie rasch zur Ersten Solistin aufstieg. Während ihrer Jahre in der Compagnie trat sie zudem als Principal Dancer beim Cincinnati Ballet in den Vereinigten Staaten und beim Ballet de Santiago in Chile auf.

Cristinas Bühnenlaufbahn umfasste führende Rollen in bedeutenden klassischen Balletten, darunter Schwanensee, Paquita, La Bayadère, La Fille mal gardée, Don Quixote, Giselle, Raymonda und Der Nussknacker. Ihr Repertoire umfasst darüber hinaus neoklassische und zeitgenössische Werke von Choreografen wie George Balanchine, Ricardo Nunez, Dietmar Seyffert, Val Caniparoli und Lode Devos und zeigt damit eine breite stilistische Bandbreite sowie ausgeprägte theatrale Vielseitigkeit.

Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch Coaching und Mentoring bedeutender Persönlichkeiten der Ballettwelt geprägt, darunter Janet Sassoon, Ivan Nagy, Maya Plisetskaya und Peter Breuer. Diese Einflüsse prägen bis heute ihre Unterrichtsphilosophie, ihre choreografische Praxis und ihre künstlerische Leitung.

2001 wurde Cristina als Erste Solistin an das Salzburger Ballett in Österreich engagiert. Von 2003 bis 2009 war sie als Assistenzchoreografin und Ballettmeisterin beim Salzburger Ballett am Landestheater Salzburg tätig und arbeitete eng mit Peter Breuer zusammen. Er kreierte zahlreiche Rollen für sie, darunter Titania in Ein Sommernachtstraum, Carmen, Lulu, Frau Potiphar in Die Josephslegende, Nadezhda von Meck in Tschaikovsky und Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung. 2005 erhielt Peter den Maya-Plisetskaya-Preis für Carmen in Salzburg, wobei Cristina in dieser Produktion die Titelrolle tanzte.

Als Choreografin hat Cristina Werke in Zusammenarbeit mit Institutionen geschaffen, darunter das Salzburger Ballett am Landestheater Salzburg, die Staatsoper Ruse in Bulgarien, Schlote Production in Österreich und die Nationaloper Brașov in Rumänien. Ihre choreografische und coachende Praxis basiert auf mehr als zwei Jahrzehnten Bühnenerfahrung und einem Repertoire, das klassisches Ballett, zeitgenössischen Tanz und Tanztheater umfasst.

Neben ihrer Bühnen- und Choreografielaufbahn ist Cristina eine erfahrene Pädagogin mit umfassender Unterrichtserfahrung in Balletttechnik, Spitzentanz, Repertoire-Coaching und ergänzenden Körperarbeitsmethoden. Seit mehr als zwanzig Jahren unterrichtet sie in internationalen Workshops, professionellen Ausbildungsinstitutionen und Compagnie-Kontexten, unter anderem bei Institutionen wie dem Salzburger Ballett, dem Leipziger Ballett, TANZLIN.Z und TANZ_KASSEL. Ihre pädagogische Praxis vertiefte sie zusätzlich durch ein M.A.-Studium in Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, Österreich.

Cristinas eigene Methodik, Composed Ballet Technique, verbindet klassisches Balletttraining mit Prinzipien aus postmoderner Bewegungsforschung, Sportwissenschaft und somatischen Ansätzen. Mit einem Schwerpunkt auf Virtuosität, Klarheit und individuellem Ausdruck unterstützt die Methode Tänzerinnen und Tänzer dabei, ihr technisches Spektrum zu erweitern und zugleich eine eigenständige künstlerische Stimme zu entwickeln.

Neben dem körperlichen Training integriert Cristina Aspekte aus Psychologie, Achtsamkeit und Coaching in ihre Arbeit. Durch ihr Programm Coaching for Excellence unterstützt sie junge Künstlerinnen und Künstler dabei, Belastbarkeit in Aufführungssituationen, Fokus und professionelle Selbstentwicklung aufzubauen.

2017 gründete Cristina Dance Vision, ein Team und eine Plattform, die sich der Entwicklung, Produktion und Präsentation hochwertiger künstlerischer Arbeiten widmet, das Publikum anspricht und einen bedeutenden Beitrag zur Kulturlandschaft leistet.

bottom of page